
«Als gebürtige Jugoslawin ist das Thema Minenräumung für mich von besonderer Bedeutung. Die Konflikte der 1990er-Jahre auf dem Balkan haben Tonnen von nicht explodierter Munition hinterlassen, darunter einen erheblichen Anteil an Antipersonenminen. Bis heute fordern sie Opfer, bremsen die wirtschaftliche Entwicklung und erschweren die Versöhnung.
In diesem Kontext kommt jeder Initiative, die sich dafür einsetzt, diese Gebiete sicher zu machen, eine besondere Bedeutung zu – für die Menschen, die noch immer mit den Folgen dieser Kriege leben. Die Stiftung Digger liegt mir sehr am Herzen, weil sie einem historischen, sicherheitspolitischen, wirtschaftlichen und moralischen Bedürfnis entspricht, das tief in der Realität meiner Herkunftsregion verwurzelt ist.
Mit Frédéric Guerne habe ich im selben Labor an der EPFL gearbeitet. Seine Menschlichkeit, seine Beharrlichkeit und sein Humor haben mich nachhaltig geprägt. Die Gründung von Digger ist ein technologisches, menschliches und diplomatisches Abenteuer. Ich empfinde eine tiefe Bewunderung für Frédo, Béatrice und ihr Team. Heute wird mir die Ehre zuteil, die Rolle der Botschafterin der Stiftung zu übernehmen. Ich nehme sie mit Demut an und mit grosser Verbundenheit gegenüber einer Sache, die für die Welt, in der wir leben, von grundlegender Bedeutung ist.»